Der jüngste Mitarbeiter der Softwareforen stellt sich vor

­­Nicht viele Schüler arbeiten in ihren Ferien freiwillig. Die meisten suchen sich wohl lieber einfache, bezahlte Jobs, um ihr Taschengeld aufzubessern. Nicht so Anton Jacker: Schon seit einem guten Jahr lernt er bei uns während seiner Ferien die Welt der Softwareentwicklung kennen. Mit seinen 16 Jahren hat er sich schon sehr viel Know-how rund um git, Jira oder Confluence angeeignet. Im folgenden Bericht erzählt er unter anderem, wie er zu den Softwareforen gekommen ist und was er schon alles bei uns gelernt hat:

Mein Name ist Anton Jacker. Ich bin 16 Jahre alt und besuche zurzeit die 11. Klasse des Werner-Heisenberg-Gymnasiums in Leipzig.

Alles fing damit an, dass wir in der 7. Klasse HTML-Programmierung im Informatikunterricht behandelt haben. Meine Interessen waren vorher schon in Richtung Technik und Informatik. Ich merkte durch den Informatikunterricht, dass mir das Programmieren, im Gegensatz zu den anderen in meiner Klasse, leichtfällt. Ich versuchte mich in verschiedenen Programmiersprachen. Leider entwickelte ich in der Zeit nie etwas, was mich weitergebracht hat. Zeitgleich war ich im Verein Deutscher Ingenieure aktiv. Dort lernte ich viele technische Dinge kennen. Allerdings war dieses Angebot für Jugendliche gedacht, die erst an Technik herangeführt werden sollten. Aber ich war bereits viel weiter – ich wollte mir neue Kompetenzen aneignen.

2015, in der 9. Klasse, hatte ich die Möglichkeit, mein schulisches, naturwissenschaftliches Profil in der Junior-Ingenieur-Akademie zu absolvieren. Dies hat mich in meinen Interessen sehr bestärkt. In der 10. Klasse mussten wir dann ein Schülerpraktikum absolvieren. Ich suchte Unternehmen, die im Bereich Software-Entwicklung arbeiten, einen professionellen Medienauftritt hatten und natürlich gut mit Bus oder Bahn zu erreichen sind. Ich erhielt sofort eine Zusage eines kleinen Unternehmens, auch die Softwareforen Leipzig sagten mir ein Praktikum zu. Das reguläre Praktikum habe ich dann bei der ersten Firma absolviert und zusätzlich in den Oktoberferien ein freiwilliges bei den Softwareforen. Dies sollte ich nicht bereuen.

Im Gegensatz zu den Softwareforen wurde im ersten Unternehmen an der Weiterentwicklung des eigenen Produktes gearbeitet. Dort hatte ich eine recht große Aufgabe in einem sehr guten Zeitlevel erfüllt. Es war eine schöne Erfahrung. Die Softwareforen arbeiten jedoch projektbezogen und damit abwechslungsreicher. Damit fühlte ich mich wohler und auch im Team wurde ich sehr gut integriert. In meiner Freizeit fing ich an, Projekte mit Freunden umzusetzen und mich mit der Thematik Hosting auseinanderzusetzen.

Im April dieses Jahres erarbeitete ich, gemeinsam mit sechs Anderen aus der Junior-Ingenieur-Akademie, eine wissenschaftliche Publikation mit dem Titel „Gegenüberstellung von kostengünstigen Robotern als Lernobjekte für Schulen“ und präsentierte sie auf der Skill Studierendenkonferenz 2017. Unterstützung erhielten wir dabei von einem Professor. Erstmalig wurde ich an die wissenschaftliche Arbeit herangeführt. Die Teamarbeit hat sehr viel Spaß gemacht und ich merkte, wie gut die Arbeitsweise der Softwareforen ist: Beispielsweise sprechen sich die Kollegen täglich ab und nutzen hilfreiche Tools wie git, Jira oder Confluence.

Meine Aufgaben bei den Softwareforen lagen anfangs in der Fehlerbehebung in Java Webapps. Beim dritten Praktikum habe ich bereits ein eigenes Java Webtool zur Verwaltung der Inventar-Datenbank erstellt. Ich bin stolz, dass ich mittlerweile ein sehr gern gesehener Praktikant der Softwareforen bin. In naher Zukunft möchte ich erst einmal mein Abitur absolvieren und danach werde ich entscheiden, ob ich eine Ausbildung oder ein Studium in der Informatik-Fachrichtung Anwendungssoftware angehen werde.

Lieber Anton, die Zusammenarbeit mit dir hat uns immer sehr viel Spaß gemacht. Es freut uns, wenn du aus deinen Tätigkeiten bei uns etwas für dich mitnehmen kannst. Wir wünschen dir weiterhin alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft.

Mit der HTML-Programmierung im Informatikunterricht der 7. Klasse fing alles an…

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