WordPress VI: Vorwissen um sein eigenes Plugin zu schreiben

In diesem Beitrag soll es einmal um die Grundlagen der WordPress Plugin Programmierung gehen. Wichtig sind auf jedenfall PHP-Kenntnisse. Man sollte sich vielleicht allgemein mit programmieren etwas auskennen.


Vorbereitungen

Bevor man sich an die Arbeit macht ein eigenes Plugin für eine Funktion der Webseite oder des Blogs zu schreiben ist es immer ratsam im WordPress-Store zu überprüfen ob es nicht ein solches Plugin schon gibt.

https://de.wordpress.org/plugins/

Sollte sich hier nichts finden, ist es wichtig eine gute Planung zu machen bevor man mit der Programmierung beginnt. Bei der Planung sollten man sich immer fragen was will ich genau programmieren und welche Anforderungen habe ich an das Plugin. Ein kleiner Hinweis zu Beginn, es wäre sinnvoll während der Programmierung bzw. der Testphase in der wp-config.php die Zeile define(‚WP_DEBUG‘, false); zu define(‚WP_DEBUG‘, true); zu ändern. Das aktiviert den Debugmodus und man bekommt alle Fehlermeldungen angezeigt, sollten welche hervorgerufen werden. Für den Live-Betrieb sollte diese Option wieder umgestellt werden.


API und Hooks

Die WordPress API kann unter http://codex.wordpress.org/Plugin_API aufgerufen werden. Die API hat zwei verschiedene Hooks. Einmal die Action Hooks und die Filter Hooks.

Die Filter Hooks dienen, das sagt der Name schon, zum Filtern von Daten. Wenn das Plugin zum Beispiel auf die Ausgabe von Inhalten zugreifen können soll, sind Filter Hooks genau richtig.

Die Action Hooks sorgen dafür das einem bestimmten Bereich eine neue Funktion zur Verfügung steht. Will man also über das Plugin auf eine bestimmte Funktion zugreifen nutzt man diese Hooks.


Datenbankzugriff

Der Datenbankzugriff erfolgt über ein Datenbankobjekt, welches man innerhalb des Plugins verfügbar machen muss. Dies geschieht über die Zeile „global $wpdb;“ und ermöglicht den Zugriff auf diverse Methoden und Eigenschaften. Hier sind ein paar der Wichtigsten:


Header der Plugin-Datei

Damit WordPress eine Plugin-Datei erkennt muss diese immer auf die gleiche Weise beginnen. Ansonsten würde WordPress die Datei einfach ignorieren. Der Header beginnt immer mit einem großen Kommentarblock. Hier ein Beispiel wie so ein Kommentarblock aussehen kann:


Abschluss

Das sind die wichtigsten Dinge die man für die Pluginprogrammierung in WordPress wissen muss. Jetzt heißt es Gedanken machen was für ein Plugin man braucht und dann Schritt für Schritt das Plugin umsetzen. Viel Spaß dabei.

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